Kubb

Kubb – Wikingerschach aus Skandinavien

Kubb ist ein altes Geschicklichkeitsspiel, das vor allem in Norwegen und Schweden sehr beliebt ist, aber auch in Deutschland sehr gerne gespielt wird. Das auch Bauernschach oder Wikinger- oder Schwedenschach genannte Spiel symbolisiert zwei verfeindete Stämme, die für ihren König in den Kampf ziehen. Draußen an der frischen Luft treten zwei Teams in einem spannenden Wettkampf gegeneinander an.

KUBB 56875 Wikingerspiel 21teilig, im Baumwollbeutel
Preis: 34,35 €
Sie sparen: 0,97 € (3%) (3 %)


Bevor es losgeht mit dem Kubb Spiel

Bevor das Spiel beginnt, werden zwei gleichstarke Teams gebildet. Die beiden Mannschaften bestehen beim Kubb Wikingerspiel aus bis zu sechs Spielern. Ziel des Spiels ist es, die Holzklötze (Kubb = schwedisch für Klotz) der anderen Mannschaft mit Wurfhölzern umzuwerfen. Das Spielfeld ist normalerweise fünf Meter breit und acht Meter lang, die Größe kann aber auch frei gewählt werden. Die kurzen Seiten werden Basis oder Grundlinie genannt, die langen Seiten bilden die Seitenlinien, in der Mitte dazwischen befindet sich die Mittellinie.
Vor dem Start wird die Spielfläche mit Grenzhölzern markiert. Besonders geeignet sind Sandböden, Rasen oder anderer fester Untergrund, sogar im Schnee macht das Spiel großen Spaß. Stein- und Asphaltböden können die Figuren beschädigen.
Die Figuren des Spiels bestehen aus vier Eckpflöcken, sechs Wurfhölzern, zehn Spielfiguren und einem König und sind alle aus Holz. Auf den beiden Grundlinien werden die fünf Spielfiguren für jedes Team in gleichen Abständen aufgestellt. Der König wird ins Zentrum also in die Mitte der Mittellinie gestellt. Danach erhält jede Mannschaft fünf Spielfiguren und die Teams stellen sich auf den jeweiligen Grundlinien auf. Welche Mannschaft das Spiel beginnt entscheidet das Los. Das Erstwurfrecht wechselt dann mit jeder Spielrunde. Alternativ besteht die Möglichkeit mit einem einzigen Wurf das Spielgerät möglichst nahe am König zu platzieren ohne die Figur umzuwerfen. Die Mannschaft, dessen Wurfholz die geringste Entfernung zum König hat darf beginnen.

So funktioniert das Kubb Wikingerspiel

Die sechs Wurfhölzer werden möglichst gleichmäßig unter den einzelnen Teammitgliedern verteilt. Anschließend versucht ein Spieler einen gegnerischen Kubb durch einen Wurf mit seinem Rundholz umzuwerfen (zu fällen). Geworfen wird immer von unten und zwar so, dass der Holzstab mit seiner Längsachse in Wurfrichtung fliegt. Würfe, bei denen das Wurfholz quer fliegt oder während des Fluges rotiert, sind nicht erlaubt.
Nachdem die Gruppe A alle sechs Wurfhölzer geworfen hat, werden die gefällten Kubbs der Gruppe B an den Gegner übergeben. Dies geschieht, indem die Figuren in die Platzhälfte der Gruppe A geworfen werden. Die eingeworfenen Kubbs werden Feldkupps genannt und immer dort neu aufgestellt, wo sie gelandet sind. Beim Aufstellen dürfen die Figuren nach vorn gekippt werden dass sie vom Gegner nur schwer umgeworfen werden können. Vom König oder von den Eckpunkten ist jedoch mindestens eine Wurfholzlänge Abstand zu halten. Meistens wird das Team B versuchen die Kubbs direkt hinter die Mittellinie zu werfen. Dort sind die Spielfiguren aufgrund der geringeren Entfernung einfacher zu treffen. Ebenso kann versucht werden die Kubbs möglichst nahe beieinander abzulegen, damit sie eventuell mit einem Wurfholz zu fällen sind.
Bevor nun die Gruppe B ihrerseits die Figuren auf der gegnerischen Grundlinie umwerfen darf, müssen zuerst die im Feld der Gruppe A aufgestellten Kubbs gefällt werden. Pro Kubb hat das Team B dazu zwei Versuche. Sind alle Feldkubbs gefällt, darf auf die Basiskupps von Team A geworfen werden. Ist es dem Team B nicht gelungen alle Feldkubbs umzuwerfen, darf Team A diese Aufgabe übernehmen und mit dem Wurfhölzern bis zu dem Feldkubb vorrücken, der als nächster beim König steht.

Gewonnen hat…
Das Team das zuerst alle Basis- und Feldkupps umgeworfen hat, darf von der Grundlinie auf den König werfen. Fällt der König, ist das Spiel gewonnen. Wird der König jedoch während des Spiels von einem Kubb gefällt, hat die werfende Mannschaft verloren.

Es gibt auch ein paar Varianten im Kubb

Wie bei den meisten Spielen, sind auch bei Kubb im Laufe der Zeit einige Varianten entstanden. Interessant ist zum Beispiel die Möglichkeit, je nach Anforderung das Spielfeld zu verkleinern oder zu vergrößern. Eine Verringerung der Basis kann zum Beispiel das Spiel verkürzen.
Gelingt es einer Mannschaft eingeworfen Feldkubbs zu treffen, dürfen diese aufeinander gestapelt oder in einer Reihe aufgestellt werden. In einer anderen Variante werden nur gefällte Basiskubbs ins gegnerische Feld geworfen, gefällt Feldkupps werden direkt aus dem Spiel genommen.
Spielen Kinder zusammen mit Erwachsenen, dürfen die Kids von der Mittellinie aus werfen. Um das Spiel spannender zu machen, kann auch versucht werden mit dem Rücken zu Spielfeld oder durch die Beine zu werfen.

[asa]B0038VXDRU[/asa][asa]B002O6JFVS[/asa][asa]B0015NTMZK[/asa]

Auf zur Kupp WM

Jedes Jahr treffen sich auf der schwedischen Ostseeinsel Gotland die besten Kubb Teams zu einer Weltmeisterschaft. Teilnehmen können daran alle Kubb Teams, eine Altersbeschränkung gibt es nicht. Im Jahre 2013 gewann ein deutsches Team den Weltmeistertitel.

Ein Kubb-Spiel kaufen

Kubb wurde schon von den Wikingern gespielt, aber auch heute ist das Spiel noch sehr beliebt. Original Kubb-Spiele gibt es in vielen Varianten, Ausführungen, Formen und Materialien. Wer das Spiel zum Spaß an der frischen Luft spielten möchte sollte kein Turnierspiel wählen sondern zu einer leichten Variante greifen. Bei einem Familienspiel ist wichtig, dass auch Kinder die Wurfstäbe ohne Problem greifen können. Mit Mini Kubb gibt es weitere lustige Varianten des kultigen Spiels, das im Wohnzimmer gespielt werden kann. Weitere Informationen zu Krocket.